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New Jersey Devils
1. Kurzprofil der New Jersey Devils
2. Geschichte der New Jersey Devils Kansas City und Colorado (1974-1982)
Am 9 Oktober 1974 war es schließlich soweit und die Kansas City Scouts hatten ihr erstes Spiel in der NHL. Sie verloren 6:2 in Toronto gegen die Maple Leafs. Bevor die Heimpremiere stattfinden konnte, musste man jedoch noch 9 Spiele warten, da die Heimhalle, die Kemper Arena, wegen Rodeo belegt war. Das erste Heimspiel verlor man 4:3 gegen die Chicago Blackhawks, am folgenden Tag gewann man aber das erste Heimspiel mit 5:4 gegen die Washington Capitals, die ebenfalls neu in der Liga waren. In den ersten zwei Saisons verfehlten die Scouts jeweils die Playoffs und gewannen magere 27 von 160 Spielen. Neben dem Erfolg blieben auch die Zuschauer fern. In der zweiten Saison verkaufte man lediglich 2000 der 8000 Saisontickets und schnell war man mit 1 Million Dollar verschuldet. Aufgrund dieser Entwicklungen zog das Team kurzerhand nach Denver und wurde zu den Colorado Rockies.
Bevor die 1978-79 Saison startete, verkaufte Besitzer Jack Vickers das Team an Arthur Imperatore, der das Team nach New Jersey Meadowlands bringen wollte. Die NHL verweigerte die Genehmigung für den (erneuten) Umzug, zumindest bis die Meadowlands Arena fertiggestellt ist. 1979 engagierte man als Headcoach Don Cherry und sicherte sich durch Trades die Rechte am Star-Spieler Lanny McDonald der Maple Leafs. Es half alles nichts und man hatte in der 79-80er Saison die schlechteste Bilanz der ganzen Liga. Die folgenden zwei Saisons spielte man weiter in Denver, bis schließlich John McMullen das Team am 27. Mai 1982 kaufte und nach New Jersey holte. Ab dann spielte man in naher Umgebung der starken NHL-Teams, den New York Rangers und den New York Islanders. New Jersey (1982-1993) Am 30. Juni 1982 wurde das Team offiziell zu den New Jersey Devils umbenannt. Eine lokale Zeitung organisierte für diesen Zweck einen Namenswettbewerb. Der Name "New Jersey Devils" wurde letztlich von der Mehrzahl der über 10.000 Teilnehmer bestimmt. Die Namensgebung wurde durch den "Jersey Devil" stark beeinflusst. Der Jersey Devil ist eine legendäre Kreatur die im Süden New Jerseys gehaust haben soll. Das erste Spiel unter neuem Namen wurde ein 3:3 Unentschieden gegen Pittsburgh. Der erste Sieg (3:2) gelang gegen einen der Lokalrivalen, die New York Rangers. Letztlich schaffte man in der 82-83er Saison aber nur mager 17 Siege und 14 Unentschieden bei 49 Niederlagen. In der folgenden Saison wurden die New Jersey Dewils öffentlich von Wayne Gretzky beleidigt, nachdem er mit seinen Edmonton Oilers für ein 13:4 Debakel sorgte. Ein ehemaliger Teamkollege Gretzkys, Ron Low, spielte für die Devils, und Gretzky konnte es nicht verstehen warum jener für so ein schlechtes Team spielen kann. Gretzky sagte in einem Interview nach dem Spiel: "Es wird Zeit, dass die (Devils) mal was auf die Beine gestellt bekommen. Die ruinieren die ganze Liga. Sie sollten mit so einer Mickey Mouse-Ogranisation aufhören und endlich jemanden auf's Eis stellen." Später entschuldigte sich Gretzky dafür, dass er etwas zu weit ging, insgeheim war er aber dennoch dieser Meinung. Als Antwort auf Gretzkys verbale Attacke hatten viele Fans der Devils Mickey Mouse-Hüte auf, als die Edmonton Oilers in der Stadt waren. In der 83-84er Saison hosteten die Devils das NHL All-Star Game, was auch für einige Zeit der einzige Erfolg bleiben sollte. Der Headcoach der Devils, Bill MacMillan wurde in der Mitte der Saison entlassen und durch Tom McVie ersetzt. Die Devils hatten am Ende der Saison die schlechteste Bilanz in der Teamgeschichte. 17 Siege, 7 Unentschieden und 56 Niederlagen sprachen eine deutliche Sprache und man ersetzte McVie durch Doug Carpenter. Mittlerweile war aber der anhaltende Negativtrend dafür verantwortlich, dass man junge talentierte Spieler bekam, da man im Draft ja fast immer die erste Wahl hatte. Unter anderem John MacLean, Kirk Muller und Pat Verbeek. Die Bilanz verbesserte sich in der Folge stetig von Jahr zu Jahr zwischen 1984 und 1988. Das Team spielte endlich solider, schaffte es sogar in der 87-88er Saison eine neue beste Bilanz aufzustellen. Jedoch musste man bis zum letzten Spieltag zittern. Man stritt sich nämlich mit dem Lokalrivalen, den New York Rangers, um den letzten Startplatz für die Playoffs. New York gewann gegen die Quebec Nordiques mit 3:0 und alle Augen waren am Folgetag auf New Jersey gerichtet. Man lag 3:2 bis zur Hälfte des dritten Drittels zurück, bis John MacLean den Ausgleich schoss und 2 Minuten vor Ende der Verlängerung mit dem Siegtor den Sack zumachte und den New Jersey Devils die erste Playoffteilnahme bescherte. Die Devils kamen dann richtig in Fahrt und standen gegen die Boston Bruins im Conference-Finale, welches sie nach 7 Spielen und einem Zwischenfall bei dem Coach Jim Schoenfeld den Schiedsrichter schwer beleidigte, verloren. Die Folgesaison war wieder ein Rückschlag und man verpasste die Playoffs. General Manager Lou Lamoriello setzte in Folge dessen einige Veränderungen durch, unter anderem nahm er die ersten zwei russischen Spieler die je in der NHL spielten unter Vertrag (Viacheslav Fetisov und Sergei Starikov). Fetisoov wurde schon 1983 von den Devils gedraftet, aber die sowjetische Regierung verweigerte Fetisov die Ausreise aus der Sowjetunion um seinen neuen Arbeitsplatz anzutreten. 1992 holte man außerdem Herb Brooks als neuen Trainer, der als Coach der USA für das "Miracle on Ice" verantwortlich war. Nach der 92-93er Saison ersetzte man ihn aber wieder, da die Devils in der ersten Playoffrunde scheiterten. Fortan war Jacques Lemaire der neue Headcoach.
1994-2000
Nach dem Triumph fiel man aber wieder in ein Loch und man munkelte, dass das Team ein viertes Mal den Standort wechselt. Die Devils blieben aber in New Jersey und der Erfolg blieb aus bis zum Ende der 90er. Die 99-2000er Saison war aber wieder von großem Erfolg geprägt und man gewann den zweiten Stanley Cup gegen die Dallas Stars mit 4:2 Siegen. Neben den Leistungsträgern beim Gewinn des ersten Cups (Stevens, Holik, Niedermayer und Brodeur) waren auch neue Spieler von Bedeutung. Besonders Patrik Elias, Petr Sykora, Jason Arnott, Alexander Mogilny und die Rookies Brian Rafalski, John Madden und Scott Gomez (gewann die Calder Memorial Trophy) fielen dabei auf. 2001-2004 2001 verfehlten es die Devils ihren dritten Stanley Cup zu gewinnen und verloren gegen die Colorado Avalance nach 7 Spielen in den Stanley Cup Finals. In der Folgesaison ging man davon aus, dass die Devils wieder zu den engsten Favoriten auf den Stanley Cup gehörten, sie verloren aber in der ersten Runde gegen die Carolina Hurricanes und schieden aus. 2003 gewann man dann den ersehnten dritten Stanley Cup nach 7 Spielen gegen die Mighty Ducks of Anaheim. Brodeur, Stevens, Niedermayer, Daneyko und Brylin gewannen damit jeweils auch ihren dritten Stanley Cup. Neben dem sportlichen Erfolg gab es immer wieder Streitereien um eine neue Arena, die Newark Arena. Nach dem Streit um die Finanzierung wurde der Bau aber beschlossen und für die Saison 2007-2008 ist die neue Heimat die Newark Arnea. 2004-heute Während des Lockouts in der Saison 2004-2005 spielten viele der Spieler in europäischen Ligen. Patrik Elias spielte in der russischen Superliga und wurde durch das Essen von Fisch mit Hepatitis A infiziert. Neben Elias' ungewissem Aussetzen und dem Verlust Scott Niedermayers (wurde Free Agent) sowie dem Karriereende von Scott Stevens musste Lamoriello handeln und nahm Dan McGillis, Alexander Mogilny und Vladimir Malakhov unter Vertrag. Im Juli 2005 gaben die Devils bekannt, dass Headcoach Pat Burns nicht mehr weitermacht, da bei ihm Krebs diagnostiziert wurde. Für die 2005-2006er Saison übernahm Assitant Coach Larry Robinson das Amt des Headcoaches, welches er 2000-2002 schon innehatte. Robinson benannte keinen Captain, sondern vier Alternates Captains, John Madden, Alexander Mogily, Brian Rafalski und Colin White. Bis Ende 2005 war das Team sehr wacklig und hatte lediglich 16 Siege aus 39 Spielen. Robinson trat in der Folge zurück und am 19.12.2005 übernahm Lamoriello das Amt des Headcoaches. Nachdem Patrik Elias auch zurückkam, erholte sich das Team schnell und schloss die Saison mit 46 Siegen ab. In dieser Saison holte Brian Gionta mit 48 Toren so viele wie noch nie ein Devils-Spieler zuvor. In den Playoffs bezwang man die New York Rangers nach 4 Spielen und war mittlerweile die letzten 15 Spiele ungeschlagen. Man verlor in der kommenden Runde gegen die letztlichen Stanley Cup-Gewinner, die Carolina Hurricans, mit 4:1 Siegen. Vor dem Start der neuen Saison ernannte man den ehemaligen Headcoach der Montreal Canadians Claude Julien zum neuen Headcoach. 3. Kader der New Jersey Devils (aktualisiert am 02.10.06) Goalies
Verteidiger
Angreifer
Legende: C - Center, RW - Right Wing (Rechter Flügel), LW - Left Wing (Linker Flügel), L- Linke Schuss-/Fanghand, R - Rechte Schuss-/Fanghand, C - Captain, A - Alternate Captain 4. Gesperrte Rückennummern / Hall of Famer der New Jersey Devils 3 Ken Daneyko; spielte 1982-2003 - Nummer geseperrt seit 24.03.2006 4 Scott Stevens; spielte 1991-2005 - Nummer gesperrt seit 03.02.2006 Hall of Famer
Ehemalige Headcoaches Jacques Lemaire (1993-1998) und Larry Robinson (2000-2002, 2005) sind als Spieler ebenfalls in die Hall of Fame gewählt worden. 5. Links rund um die New Jersey Devils Offizielle Webseite der New Jersey Devils New Jersey Devils Fansite "Devils Rule" New Jersey Devils Jugendhockey Saisonergebnisse der Kansas City Scouts Saisonergebnisse der Colorado Rockies Saisonergebnisse der New Jersey Devils Saisonergebnisse sowie Ergebnisse aller Spiele der New Jersey Devils (PDF) NHL, das NHL-Logo, der Stanley-Cup und Logos der NHL-Conferences sind eingetragene Markenzeichen der National Hockey League - NHL (www.nhl.com). Sie sind Eigentum der NHL. Team-Logos sind Eigentum des jeweiligen Teams. |
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